Kategorie: Rassismus & Diskriminierung

Zur Almruh – Ein Theaterfragment

Gastspiel Gruppe Dagmar mit „zur Almruh“ im Dachbodentheater 2.0 in Bruck Ein abgelegener Berggasthof, „Zur Almruh´“ irgendwo in der Welt. Dort sind Asylwerber untergebracht – oder Asylanten – oder Flüchtlinge, oder wie die auch heissen. Die sind vom Ministerium da rauf geschickt worden und die Wirtsleut´ versorgen sie. Das Land beaufsichtigt das alles, damit nichts …

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„Zur Almruh´“ – Das Stückfragment

Zum Stück: „Zur Almruh´“ ist ein performatives Theaterfragment, das auf der Basis der gleichnamigen Vorlage, geschrieben von Wolfgang Gulis, von der Theatergruppe Dagmar unter der Regie von Jürgen Gerger Anfang Februar 2019 im Jugendzentrum Echo zur Aufführung gelangte. Zum Inhalt: Das Stück spielt in einem imaginären Ort in Österreich, in einer entlegenen Pension, in der …

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Zur Almruh´

Gruppe Dagmar: Regie: Jürgen Gerger Text und Musik: Wolfgang Gulis Schauspieler*innen: Jürgen Gerger Eva Hofer Omid Salek Ein abgelegener Berggasthof, „Zur Almruh´“ irgendwo in der Welt, gar nicht sooo weit weg, aber doch ganz schön weit. Dort sind Asylwerber untergebracht – oder Asylanten – oder Flüchtlinge, was auch immer, ist ja wurscht. Die sind vom …

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Wir müssen die illegale Migration bekämpfen! Müssen wir?

Die von rechtsextremen, -populistischen Politiker*innen gesetzten Themen halten uns als Gesellschaft auf Trab,  in die falsche Richtung, das ist gewiss. Details aus dem Asylmaschinenraum. Seit Anfang der 1990er Jahre inszenieren sich die jeweils an der Macht befindlichen Herrschenden, als jene, die dem „Schlepperwesen“ oder der „Schleppermafia“ das Handwerk legen wollen.  „Illegale Migration“ bekämpfen, kommt im …

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Wovon nicht gesprochen wird!

Die europäische Staatengemeinde taumelt im gleichen Kreislauf der falschen Fragen mit den falschen Antworten wie ein angeschlagener Boxer im Ring. Unfähig gemeinschaftliche, politische Lösungen zu finden. Im Folgenden soll es darum gehen, was im Mainstream Diskurs „Asyl“ nicht thematisiert wird. Guy Verhofstadt, belgischer Liberaler und bekannt für seine pointierten und scharfen Reden[1]  im europäischen Parlament, …

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Überbrückung der Kluft

Im Bifeb Aktuell 2-2017 erschien unter dem Titel „Überbrückung der Kluft“ (1) ein Artikel von mir, der sich mit den Herausforderungen und Widersprüchen beschäftigt, die sich in Organisationen der Erwachsenenbildung mit der zunehmenden Heterogenität durch die Migrationsgesellschaft auftun. Sprachkurse allein sind nicht die Antwort darauf, es bedarf auch einer strategisch-politisch-organisatorischen Planung in der jeweiligen Organisation. …

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Zeit ist Leben

Zur Dauer von Asylverfahren. In der Ausgabe #76 der Grazer Wandzeitung Ausreißer wurde ein Beitrag von mir veröffentlicht, der sich mit der wiederkehrenden Debatte beschäftigt, dass doch die Asylverfahren zu lange dauern. Jede/r Innenminister hat es sich zur „heiligen Pflicht“ gemacht, daran was zu ändern. Getan hat sich bis heute wenig. Hier ist der ganze …

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Serie: Allen was gemeinsam; Teil 7: Ausnahmen bestätigen die Regel

Frauen auf der Flucht! Im folgenden Teil meiner Serie krame ich in meiner eigenen Geschichte. Sie wurde aktueller, als ich dachte. Es geht um strukturelle Hintergründe und Verbindungen zwischen historischen Kontinuitäten und aktuellem Wahnsinn in der Flüchtlingsabwehrpolitik. Drei Kinder und eine Frau…  Es war im September/Oktober 1987. Ich hatte gerade bei ZEBRA[1] angefangen, war der …

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Auf der Strasse verstreut

Auf der Strasse verstreut. Essay von Wolfgang Gulis, erschienen in der aktuellen Nummer #68 der Wandzeitung „Ausreißer„. Nach einer wahren Begebenheit. SMS-Nachricht, 19.26 Uhr: „Hallo Heimkehrer, gut aus Kolumbien zurück? Bin bei Polizei, wegen Überfall, dauert. Näheres später. B.“ Ist mein Gehirn irgendwo nicht mitgekommen – Polizei? Überfall! Ich zeige Cornelia das SMS; die wird …

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Serie: Allen was gemeinsam, Teil 4: „Tut mir leid, so sind die Regeln!“

Im vierten Teil der Serie „Allen was gemeinsam“ wird eine kleine, typische Alltagsszene erzählt. Darin geht es um den Umgang zwischen einer Mitarbeiterin einer Behörde[1] und einer Kundin. Sie ist frei erfunden, könnte sich jedoch genau so abgespielt haben. Ähnlichkeiten mit realen Szenen, sind erwünscht und intendiert. „Tut mir leid, so sind die Regeln!“                                Es …

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