Gernot Jurtin; Sturms legendäre Nummer 11
In der Schwerpunkt Nummer 381 des Sturm Echo dreht sich alles um den legendären Sturm Bomber Gernot Jurtin. Aber auch Andi Pichler, Ehrenkapitän des Sk Sturms und Mitglied des Legendenklubs kam zu Wort. Gemeinsam blickten wir anläßlich seines 70er gemeinsam zurück und auf die Freundschaft mit Gernot Jurtin, der – wenn er noch unter uns weilen würde – ebenfalls im Herbst 2025 70 Jahre geworden wäre.

Ich war grad mit dem Auto unterwegs. Da hat mich der Kurtl (Grössinger, Anm. d. R. ) angerufen. „Andy, fahr an den Rand. Ich muss dir was sagen.“ Ich, also in eine Parkbucht und dann: „Ich hab grad erfahren, der Gernot (Jurtin, Anm.d.R.) ist gestorben.“ Es war ein Schock für mich, konnte es gar nicht fassen. Ca. drei Wochen davor hatten wir uns noch zum Essen getroffen. Es war nur ein kurzes Zusammensitzen, er sagte, es gehe ihm nicht gut, aber dass es so dramatisch war, wußte ich zu diesem Zeitpunkt nicht.
Wir hatten viele Gemeinsamkeiten. Beide kamen wir 1974 zu Sturm. Er von Judenburg, ich von Weiz, beide blutjung. Wir kannten uns schon von diversen Jugendauswahlen. 1974 im Juli gaben wir unser Debüt in der Startelf. Beide hatten wir einen großartigen, erfahrenen Trainer, der uns förderte, „Sir“ Karl Schlechta. Unsere Entwicklung führte uns auf die Europacup Bühne und ins Nationalteam. Er spielte insgesamt 12 Mal und schoss ein Tor, ich 11 Mal, kein Tor (lacht); da ist er mir eindeutig davon gelaufen, mit seinen 119 Toren für Sturm. Dafür habe ich ein bissl mehr Spiele, er 373, ich 410.
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