{"id":519,"date":"2016-04-04T10:25:51","date_gmt":"2016-04-04T10:25:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gulis.at\/schreiben\/?p=519"},"modified":"2024-06-21T08:40:18","modified_gmt":"2024-06-21T08:40:18","slug":"teil-7-ausnahmen-bestatigen-die-regel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gulis.at\/schreiben\/teil-7-ausnahmen-bestatigen-die-regel\/","title":{"rendered":"Serie: Allen was gemeinsam; Teil 7: Ausnahmen best\u00e4tigen die Regel"},"content":{"rendered":"<h2>Frauen auf der Flucht!<\/h2>\n<h5><strong>Im folgenden Teil meiner Serie krame ich in meiner eigenen Geschichte. Sie wurde aktueller, als ich dachte. Es geht um strukturelle Hintergr\u00fcnde und Verbindungen zwischen historischen Kontinuit\u00e4ten und aktuellem Wahnsinn in der Fl\u00fcchtlingsabwehrpolitik. <\/strong><\/h5>\n<h5><strong>Drei Kinder und eine Frau\u2026 <\/strong><\/h5>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Es war im September\/Oktober 1987. Ich hatte gerade bei ZEBRA<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> angefangen, war der einzige Angestellte. Dazu kam noch ein Team von Ehrenamtlichen. Ich sollte das Werkl in Gang bringen. Mein erster Fall: Eine Frau, mit drei Kindern sa\u00df in Schubhaft in Graz. Sie kam aus dem Iran, hie\u00df es. Ein Land, das damals seit sieben Jahren im Krieg mit dem Irak stand. Die Fremdenpolizei wollte sie zur\u00fcckschicken.<\/p>\n<div id=\"attachment_1010\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1010\" class=\"wp-image-1010\" src=\"http:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Zebra_14-refi-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Zebra_14-refi-300x200.jpg 300w, https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Zebra_14-refi.jpg 425w\" sizes=\"(max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><p id=\"caption-attachment-1010\" class=\"wp-caption-text\">Bilder einer Ausstellung. 22 Jahre Zebra. Rotor.<\/p><\/div>\n<p>Ich besuchte sie in Haft. Sie musste da bleiben. Zur\u00fcck geschickt zu werden, w\u00fcrde f\u00fcr sie und die Kinder \u2026 Sie sprach nicht mehr weiter, sie hatte Tr\u00e4nen in den Augen. Der Sohn war gerade 15 geworden, im Sommer in den Ferien h\u00e4tte er die milit\u00e4rische Grundausbildung erhalten sollen. Dann w\u00e4re es nur mehr eine Frage der Zeit, wann er an die Front geschickt worden w\u00e4re. Gerade die Jungen wurden im Endkampf \u2013 1988 ging der Krieg zu Ende \u2013 an der Front verheizt, als sogenannte \u201eMinensuchger\u00e4te\u201c eingesetzt.<\/p>\n<p>Die Familie geh\u00f6rte dem Mittelstand an, war westlich orientiert, schahfreundlich. Der Vater der Kinder stand unter Beobachtung, konnte keinen Schritt tun, ohne nicht verd\u00e4chtig zu sein. Sie war Lehrerin. Also kratzte die Familie ihre Ersparnisse zusammen und entkam mit den Kindern \u00fcber die iranisch-t\u00fcrkischen Berge. Wurde quer durch die T\u00fcrkei nach Istanbul gefahren, weiter \u00fcber die Balkan-Route nach \u00d6sterreich; mit Fluchthelfern bzw. Schleppern nat\u00fcrlich. In der N\u00e4he der Grenze zu Jugoslawien, das es damals noch gab, wurden sie aufgegriffen und in Haft genommen<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>.<\/p>\n<h4><strong>Weder gottgewollt, noch Naturkatastrophe<\/strong><\/h4>\n<p>Das Jahr \u00a02015 war f\u00fcr die Menschenrechte auf der Welt kein gutes Jahr. Nahezu 60 Millionen Fl\u00fcchtlinge wurden laut UNHCR<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> registriert<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>. Sie fl\u00fcchteten vor den Verfolgungen, B\u00fcrgerkriegen, den Repressionen und vor dem gewaltt\u00e4tigen Chaos, das sich in zerfallenden Staaten breit macht. Mehr als 35 Millionen dieser registrierten Fl\u00fcchtlinge sind sogenannte Binnenvertriebene: Auf der Flucht, aber nach wie vor im eigenen Land. Sie und die Millionen in Notlagern der internationalen Gemeinde und jene, die nach Europa kommen konnten, sind das traurige Ergebnis und die Sendboten einer gescheiterten Weltpolitik; die sich in den Regionen spiegelt und von Despoten, Autokraten, Milit\u00e4rs und Kriminellen handelt. Denn klar ist: Dass es zu Fluchtbewegungen kommt, ist weder gottgewollt, noch eine Naturkatastrophe, sondern das Ergebnis von Entscheidungen, die Menschen getroffen haben.<\/p>\n<p>Es fl\u00fcchten global nicht mehr M\u00e4nner als Frauen. Betrachtet man die Fl\u00fcchtlingspopulation jedoch in den krisennahen Gebieten, so ist keine Rede mehr von Ausgeglichenheit. In den Lagern<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> ist der Anteil von Frauen, Kindern und \u00e4lteren Menschen \u00fcberdurchschnittlich hoch; in manchen bis zu 75%. Der Anteil der Fl\u00fcchtlinge in Europa (EU) ist genau umgekehrt. Der Anteil der M\u00e4nner in Europa liegt bei bis zu 75%. In \u00d6sterreich werden Jahr f\u00fcr Jahr lediglich zwischen 25% &#8211; 35% der Asylantr\u00e4ge von Frauen registriert<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>. Faktum ist, je l\u00e4nger die Flucht dauert und je weiter weg sie vom Heimatort bzw. Kriegsgeschehen f\u00fchrt, desto h\u00f6her ist der Anteil der M\u00e4nner, desto geringer ist jener der Frauen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-1011 alignright\" src=\"http:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Behnaz-22-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"264\" height=\"148\" srcset=\"https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Behnaz-22-300x168.jpg 300w, https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Behnaz-22-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Behnaz-22-768x431.jpg 768w, https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Behnaz-22-1536x862.jpg 1536w, https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Behnaz-22-2048x1150.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 264px) 100vw, 264px\" \/><\/p>\n<h4><strong>Werte hoch halten \u2026<\/strong><\/h4>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Das hat mit der strukturellen Ungerechtigkeit und Diskriminierung von Frauen im Allgemeinen; aber insbesondere mit der Fl\u00fcchtlingsabwehrpolitik im Speziellen zu tun. Gerade jene (europ\u00e4ischen) Politiker_innen, die die Werte \u00f6ffentlich so hoch halten und auf Gleichstellung von Mann und Frau pochen, unternehmen mit ihren EU-weiten und nationalen Entscheidungen alles, um weibliche Fl\u00fcchtlinge daran zu hindern, die Rechte zu erhalten, die ihnen zu stehen: N\u00e4mlich Asyl (Sicherheit) und ein menschenw\u00fcrdiges, selbst\u00e4ndiges Leben in einem sicheren Staat. In einem Notlager in Afrika oder Asien kann von all dem nicht die Rede sein. Sonst h\u00e4tte die Politik schon l\u00e4ngst freies Geleit in die EU f\u00fcr Familien aus Lagern umsetzen m\u00fcssen und sie h\u00e4tten schon l\u00e4ngst die Lager, die seit 5 Jahren existieren, so ausstatten m\u00fcssen, dass man darin menschenw\u00fcrdig leben kann.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zur \u00f6ffentlichen Darstellung tragen die Folgen von Kriegen und gewaltt\u00e4tigen Auseinandersetzungen von rivialisierenden Gruppen im \u00fcberwiegenden Ma\u00dfe die Zivilbev\u00f6lkerung. In einer gro\u00dfangelegten Studie von amerikanische Gesundheitsexpert_innen<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> wurde deutlich, dass 85-90% aller Get\u00f6teten und Verletzten in kriegerischen Konflikten Zivilist_innen sind und nicht wie suggeriert wird \u2013 Soldaten und Soldatinnen. Davon betroffen sind nat\u00fcrlich Frauen im verst\u00e4rkten Ma\u00dfe. Sie \u00fcbernehmen in diesen existenziellen Situationen die Funktion, sich um die Kinder und die Familienmitglieder zu k\u00fcmmern. Daher sind sie ganz selten allein unterwegs. Eine Flucht mit Kindern und \u00e4lteren Verwandten ist viel, viel schwieriger. So sind sie nicht nur direkt vor Ort sondern auch durch ihre relative Immobilit\u00e4t auf der Flucht \u00fcberproportional betroffen.<\/p>\n<h4><strong>\u2026 Frauen systematisch diskriminieren und\u2026<\/strong><\/h4>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Verallgemeinerbar ist weiters, dass Frauen unterdurchschnittlich im Besitz von Verm\u00f6gen sind, st\u00e4rker armutsgef\u00e4hrdet und von Familie und M\u00e4nner h\u00e4ufiger abh\u00e4ngig sind. Oft befindet sich der Familienbesitz in patriachal-feudal strukturierten Gesellschaften in den H\u00e4nden der M\u00e4nner. Auch f\u00fchren kollektivere Formen der Entscheidungsfindung (Familienrat, Dorfrat), die zumeist von M\u00e4nnern dominiert sind, dazu, dass nicht Frauen zur Flucht nach Europa ausgew\u00e4hlt werden, sondern jene jungen M\u00e4nner, die die strapazi\u00f6se und gef\u00e4hrliche Flucht<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> mit gr\u00f6\u00dferer Wahrscheinlichkeit \u00fcberstehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1012 alignleft\" src=\"http:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC00804-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"160\" srcset=\"https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC00804-300x225.jpg 300w, https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC00804-768x576.jpg 768w, https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC00804.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich kommen die Kosten f\u00fcr eine illegale Migration nach Europa dazu. Die sind hoch, je nach gerade geltendem Grenzregime, extrem hoch. Und das muss betont werden: Es gibt keine legale M\u00f6glichkeit der Flucht nach EU-Europa. Die bittere Wahrheit ist, dass das EU-System \u2013 mit Festung Europa (Schengen, Dublin, Eurodac, Frontex\u2026) am besten beschrieben \u2013 einen gro\u00dfen Teil von gemeinsamer, legaler Flucht von Familien und damit auch Frauen grunds\u00e4tzlich, sprich strukturell bedingt, verunm\u00f6glicht. Schlie\u00dflich sind Frauen zus\u00e4tzlichen geschlechtsbedingten Verfolgungen ausgesetzt, etwa durch spezielle Normen\/Regeln und Gesetze, die nur f\u00fcr sie gelten. Ebenso ist die innerfamili\u00e4re Repression und Gewalt nicht zu untersch\u00e4tzen, die durch patriachale Systeme bef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<h4><strong>\u2026Spiegelfechterei betreiben&#8230;<\/strong><\/h4>\n<p>Durch all diese Entwicklungen und Entscheidungen hat sich ein System der kriminellen \u2013 nicht staatlichen \u2013 Substrukturen etabliert, das nicht auf einen Gesch\u00e4ftsbereich beschr\u00e4nkt bleibt und wesentlich von den staatlichen Entscheidungen beeinflusst wird. Die Ums\u00e4tze bei Drogen-, Waffen-\u00a0 und Menschenhandel, darin ist die Schlepperei inkludiert, sind in den letzten Jahren nicht kleiner geworden, sondern sind stetig gestiegen. Die seit 30 Jahren dauernde Politikerrede von \u201eSchlepperbek\u00e4mpfung\u201c entpuppt sich als Spiegelfechterei. Denn keine einzige Ma\u00dfnahme auf nationaler oder internationaler Ebene hat am System der Diskriminierung und Ausbeutung irgendetwas ge\u00e4ndert. Im Gegenteil die permanenten Versch\u00e4rfungen und Abwehrma\u00dfnahmen, um Fl\u00fcchtlinge ja von Europa fern zu halten, haben den illegalen und kriminellen Untergrund bef\u00f6rdert und den Boden von Sicherheit und Schutz der weiblichen Fl\u00fcchtlingen noch d\u00fcnner und schlammiger unter den F\u00fc\u00dfen werden lassen.<\/p>\n<h4><strong>\u2026sind die Regel.<\/strong><\/h4>\n<p>Die j\u00fcngste der drei Kinder war damals gerade vier Jahre alt. Gro\u00dfe braune Augen leuchteten mir hinter den Gitterst\u00e4ben entgegen, als ich die Familie das erste Mal in Haft besuchen ging. Die Geschichte ging gut aus. Sie wurden wenige Stunden bevor es mit dem Samstagnachmittag Flieger aus Wien nach Teheran zur\u00fcckgehen sollte, frei gelassen. Sie stellte einen Asylantrag, bekam einige Jahre danach Asyl und wurden \u00d6sterreicher_innen. In den Iran ist sie nie mehr zur\u00fcckgekehrt. W\u00e4re die Abschiebung erfolgreich gewesen, h\u00e4tte \u00d6sterreich nachweislich das Menschenrecht mit F\u00fc\u00dfen getreten.<\/p>\n<h4><strong>Epilog: <\/strong><\/h4>\n<p>Damals hatte ich keine Ahnung, dass ich hier an einem Fall beteiligt war, der exemplarisch f\u00fcr den Umgang mit Fl\u00fcchtlingen war. Seit der Zeit sind die Muster der Asylpolitik immer die gleichen \u2013 es geht um Abwehr, um Versch\u00e4rfungen und Mi\u00dfachtung der Menschenrechte. Ich wu\u00dfte aber auch noch nicht, dass er etwas Besonderes war. Denn Frauen, die es nach Europa schaffen, sind die Ausnahme und nicht die Regel und nach EU geltendem Aslyregime wird sich daran auch nichts \u00e4ndern.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> www.zebra.or.at<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Mehr zu den Hintergr\u00fcnden unter: https:\/\/www.zebra.or.at\/images\/content\/files\/zebratl%202009-4_Zweiundzwanzig%20Jahre%20Zebra.pdf<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> United Nation High Commissioner for Refugees \u2013 Hochkommis\u00e4r der UNO f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Registriert meint, dass der UNHCR davon Kenntnis hat und eine Registrierung vorgenommen hat. Gleichzeitig meint dass auch, dass hunderttausende Fl\u00fcchtlinge (noch) nicht registriert sind und wurden.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Etwa in den Lagern in Jordanien, Irak und T\u00fcrkei rund um Syrien<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Im Jahr 2013 waren von 12.528 Asylantr\u00e4gen, 4.975 von Frauen, als etwas unter 40%. (Zahlen: BMI)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> William H. Wiist \u00a0u.a.: The Role of Public Health in the Prevention of War: Rationale and Competencies <a href=\"http:\/\/ajph.aphapublications.org\/doi\/abs\/10.2105\/AJPH.2013.301778\">http:\/\/ajph.aphapublications.org\/doi\/abs\/10.2105\/AJPH.2013.301778<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> \u00dcber die Verh\u00e4ltnisse auf\u00a0 der Flucht und nach der Flucht, etwa in Massenunterbringungen und Gasth\u00f6fen zu berichten, w\u00e4re es wert, eine eigene Episode zu schreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frauen auf der Flucht! Im folgenden Teil meiner Serie krame ich in meiner eigenen Geschichte. Sie wurde aktueller, als ich dachte. Es geht um strukturelle Hintergr\u00fcnde und Verbindungen zwischen historischen Kontinuit\u00e4ten und aktuellem Wahnsinn in der Fl\u00fcchtlingsabwehrpolitik. Drei Kinder und eine Frau\u2026 \u00a0Es war im September\/Oktober 1987. Ich hatte gerade bei ZEBRA[1] angefangen, war der &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/gulis.at\/schreiben\/teil-7-ausnahmen-bestatigen-die-regel\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[369,374,403,368,380],"tags":[36,68,74,91,110,114],"class_list":["post-519","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allen-was-gemeinsam","category-migration-flucht","category-rassismus-diskriminierung","category-serien","category-themen","tag-asylabwehrpolitik","tag-de-facto-fluchtlinge","tag-diskriminierung","tag-eu-grenzreime","tag-fluchtlinge","tag-fluchtlingslager","item-wrap"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/519","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=519"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/519\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1319,"href":"https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/519\/revisions\/1319"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=519"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=519"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gulis.at\/schreiben\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=519"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}